
St. Laurentiuskirche

Das
Innere der Kirche
spiegelt den Zweck, Raum des Gottesdienstes zu sein, wider: Die Gemeinde ist
ausgerichtet auf den Altar. Er ist der Tisch des Herrn, und deshalb ist direkt
über ihm die Einsetzung des Abendmahls gemalt. Der Kruzifixus stellt uns den
Tod Christi vor Augen, und in der Bekrönung des Altares tritt uns Christus als
Sieger über den Tod, als Auferstandener, entgegen. Die drei großen Statuen
weisen auf die Nachfolge:
Der
Taufstein steht am Eingang des Chorraumes, wie die Taufe am Anfang
des Christenlebens. So hat die Gemeinde die Stätten der beiden Sakramente der
evangelischen Kirche vor Augen wie die Kanzel, den Ort der Wortverkündigung.
Dem Prediger gegenüber befindet sich an den Emporen das Triumphkreuz. Es zeigt
mit dem Gekreuzigten und dem gnädig auf ihn herabblickenden Gottvater den Kern
der christlichen Predigt an.
Das
Kirchenschiff ist angefüllt mit dem Gestühl und den Emporen. Es
ist der Raum der Gemeinde, die aus 26 Orten und Weilern hierher zum Gottesdienst
kommt.
Die
Emporen tragen an ihrer Brüstung jetzt wieder den Rest jener
zahlreichen Bilder, die man, dem Zeitgeschmack folgend, Anfang des 19. Jahrhunderts
übermalte. Bis dahin waren beide Emporen ganz mit Bildern versehen: An der
unteren Empore waren Szenen aus dem Alten Testament, an der oberen Empore solche
aus dem Neuen Testament dargestellt.
Das
Äußere der Kirche zeigt noch die lange Geschichte. Über den
gotischen Fenstern sind die Ovalfenster der Erhöhung von 1785 zu sehen. Die Uhr
und vor allem die Glocken geben nicht nur die Zeit an, sondern gliedern den Tag
mit ihrem weithin klingenden Ton, der zum Gebet ruft.
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Organisten
Damit bei den Gottesdiensten der gemeindliche Gesang mit der Orgel begleitet werden kann stehen folgende Organisten zur Verfügung:
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Mesnerin
Babette Kosche, Tel. 09242/7219 |